× ?Event Colour Calculation

2019-11-05 = Day 309
Day 309 × 4 = 1236
1236 - 1080 = 156
=
Hue 156°
Saturation 70%
Lightness 60%

THE OTHER IS ONESELF – Reflexionen über einen alternativen Gesellschaftsentwurf

Dienstag, 6. November Samstag, 14. November

Die vom Künstler Sébastien de Ganay gegründete Intitative The Other is Oneself versteht sich als eine ideele, kognitive Gemeinschaft für kulturellen Austausch die in Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, FilmemacherInnen, Philosophen, WissenschaftlerInnen, einer NGO und der Zivilbevölkerung in einer Ausstellung mit abschließender Auktion, einem Filmprogramm, einer Publikation und einer internationalen Konferenz Themen wie Flucht, Vertreibung, Exil, die damit einhergehenden psychosozialen Konsequenzen und sich verändernden Identitätskonstruktionen thematisiert.
“Das eigentümliche einer Kultur ist, nicht mit sich selbst identisch zu sein.” formuliert Derrida in “L’autre cup” (1990).  Er versteht kulturelle Identität als eine Art, sich von sich selbst zu unterscheiden. Es gibt keinen Selbstbezug, keine Identifikation mit sich selber ohne Kultur –ohne eine Kultur des Selbst als Kultur des anderen, ohne eine Kultur des Von-sich-selber-sich-Unterscheidens. Wir alle brauchen die Unterscheidung durch die Identifikation des Anderen, des Fremden, um überhaupt als Selbst zu existieren. Erst im Spiegel des als fremd oder anders empfundenen Gegenübers vervollständigt sich das Bild meiner Selbst.

The Other is Oneself – Die Anderen, das sind wir selbst!
Die Ausstellung The Other is Onself basiert eben auf der Idee der Gemeinschaft in der Gegensätzlichkeit, des Respekts sowohl vor sich selbst als auch vor dem anderen, einem gelebten Miteinander statt einem Gegeneinander, in dem binärer Strukturen zwar nicht aufgelöst werden, aber ein Brückenschlag geschaffen wird. In varietate concordia – in Vielfalt geeint – im rund 600 qm großen Ausstellungsraum des FRANZ JOSEFSKAI 3, der sich auf verschiedenen Ebenen erstreckt, treten die Arbeiten von 26 internationalen KünstlerInnen aus dem Nahen Osten, aus Nordafrika, den USA, Südamerika und Europa in einen gemeinsamen Dialog. Die versammelten Medien reichen von Film und Fotografie über installative und objekthafte Arbeiten, Malerei und auf Text basierende Papierarbeiten und Zeichnungen. Viele der in der Ausstellung vertretenen KünstlerInnen haben selbst Migrationshintergrund und mussten ihre Heimat an verschiedenen Zeitpunkten und aus unterschiedlichen Gründen wie Krieg, Diskriminierung, politischer oder religiöser Verfolgung, Armut und Perspektivenlosigkeit verlassen. Auch wenn die in der Ausstellung Themen wie Vertreibung und Exil verhandelt werden, fokussiert sie dennoch weder auf aktuelle Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen noch auf die lebensbdrohliche Flucht selbst sondern mehr auf die psychosozialen Konsequenzen und kognitiven Dissonanzen die Migrationsbewegungen auslösen können. Gefühle wie Hoffnung, Angst und Unsicherheit betreffen die Menschen auf beiden Seiten: diejenige die ihre Heimat und ihre Familien verloren haben und deren Wünsche und Träume auf eine bessere Welt an den geschlossenen Toren der Festung Europas oftmals scheitern und diejenige, die sich im eigenen Land mit einer Vielzahl traumatisierter Flüchtlingen konfrontiert sehen und deren Emotionen von bedingungsloser Hilfeleistung auf ein Leben in Sicherheit und Würde bis blanken Hass und Ablehnung aufgrund der Angst auf den eigenen sozialen Abstieg reicht. Solange die Spaltung in den Köpfen der Menschen, zwischen dem einen und dem anderen existiert, Partition statt Gemeinsamkeit, solange ist die Gefahr an Konflikten imminent. Speziell in Zeiten in denen weltweit immer mehr populistische Politiker in unterschiedlichen Teilen der Welt an die Macht kommen und demokratische und soziale Standards wie Menschenrechte, Presse- und Redefreiheit attakieren und mit einem Freund – Feind Antagonismus spielen schreitet die Dissonanz in der Gesellschaft voran. Umso wichtiger das Ziel von The Other is Oneself eine Atmosphäre des gegenseitigen Verständnis aufzubauen, eine temporäre kreative Gemeinschaft, in der die Vision wie wir in Zukunft zusammen leben wollen diskutiert und eine Reflexion über unser aller Identitätkonstruktion eröffnet werden kann.
Teilnehmende Künstler*Innen:

Iris Andraschek, Babi Badalov, Khaled Barakeh, Elisabetta Benassi, Nisrine Boukhari, Bernhard Cella, Adriana Czernin, Ramesh Daha, Sébastien de Ganay, Raffaella della Olga, Sylvia Eckermann, Simone Fattal, Anna Jermolaewa, Mirta Kupferminc, Thomas Locher, Jonathan Monk, Klaus Mosettig, Rudolph Polanszky, Hans Schabus, Slavs&Tatars, Gerold Tagwerker, Florian Unterberger, Martin Walde, Lawrence Weiner, Nil Yalter and Samia Ziadi.
Kuratorin: Fiona Liewehr

Eröffnung
5. November, 19 – 21 Uhr

Ausstellungsdauer
6. November bis 14. Dezember

Kuratorenführung & Buchpräsentation
Mi., 20. November, 18 Uhr,
Franz Josefs Kai 3, 1010 Wien
Kuratorin Fiona Liewehr führt durch die Ausstellung.
Anschließend: Buchpräsentation THE OTHER IS ONESELF

Auktion
Fr., 22. November, Dorotheum, Dorotheergasse 17, 1010 Wien, www.dorotheum.at
Kunstauktion für Hilfswerk International zugunsten syrischer Flüchtlinge im Libanon
www.hilfswerk.at

Filmprogramm
jeweils Samstag, 15.00 Uhr, Stadtkino im Künstlerhaus

Sa., 9. November, 15.00 Uhr
Amar Chebib – Wajd – Songs of Separation
Dokumentarfilm, CAN, 2018, Farbe, DCP,
OFeUT, 87 Min.

Sa., 16. November, 15.00 Uhr
Sara Fattahi – Chaos
Spielfilm, AT/SY/LB/QA, 2018, Farbe, DCP, OFdUT, 95 Min.
Im Anschluss an den Film:
Sara Fattahi im Gespräch mit Claudia Slanar (in englischer Sprache).

Sa., 23. November, 15.00 Uhr
Alfoz Tanjour – A Memory in Khaki
Spieldokumentarfilm,, SY/QA/AT, 2016, Farbe, DCP, OFeUT, 108 Min.

Im Anschluss an den Film:
Alfoz Tajour im Gespräch mit Michelle Koch (in englischer Sprache).

Sa., 30. November, 15.00 Uhr
Ziad Kalthoum – Taste of Cement,
Dokumentarfilm,, DE/LB/SY/AE/QA, 2017, Farbe, DCP, OFeUT, 85 Min.

Stadtkino im Künstlerhaus
Akademiestraße 13, 1010 Wien,
www.stadtkinowien.at

Konferenz/Finissage 
FJK3 / AIL

Fr., 13. Dezember, 14.00 – 19.00 Uhr
Barbara Coudenhove-Kalergi (Journalistin), Samar Yazbek (Autorin), Isın Önol (Kunst- u. Kulturtheoretikerin), Özge Ejder (Philosophin) u.a.

Sa., 14. Dezember, 10.30 – 16.00 Uhr,
Lewis Johnson (Philosoph), Nil Yalter (Künstlerin), Khaled Barakeh (Künstler), Ramesch Daha (Künstlerin), Fiona Liewehr (Kunsthistorikerin und Kuratorin) u.a.

Mehr Infos zum Projekt

Angewandte Innovation Laboratory

Universität für angewandte Kunst Wien

About

The Angewandte Innovation Laboratory, AIL, founded in autumn 2014 is an initiative of the University of Applied Arts Vienna.
For the first time in Austria Art and Artistic Research is seen as the driving force of Innovation.
Together with partners from the fields of business, science, arts and research and the varying positions, sources and resources of the University of Applied Arts Vienna we offer space and time for exchange, networking, experiments of thoughts and the opportunity to get inspired by new perspectives.

Within specific event formats, we discuss interdisciplinary and socially relevant themes, with the goal of creating ideas, concepts and models. New opportunities and solutions are encouraged to address current issues.

The AIL also hosts the Venedig Biennale Archive Austria with its research terminal and reference library. The Biennale Archive provides extensive digital documentation and photographic material for artistic and scientific research. For using the Archive, please make an appointment.

The Angewandte Innovation Laboratory, AIL, founded in autumn 2014 is an initiative of the University of Applied Arts Vienna.

For the first time in Austria Art and Artistic Research is seen as the driving force of Innovation.

Together with partners from the fields of business, science, arts and research and the varying positions, sources and resources of the University of Applied Arts Vienna we offer

ANGEWANDTE INNOVATION LABORATORY
Franz-Josefs-Kai 3
1010 Vienna, Austria

Opening Hours

Mon, Tue, Thu, Fri 12 to  5 pm
Wed 12 to 8 pm
(except bank holidays)

Show on map

Facebook Twitter Instagram Vimeo

Das Angewandte Innovation Laboratory, kurz AIL, ist eine Initiative der Universität für angewandte Kunst Wien, gegründet im Herbst 2014.

Das erste Mal in Österreich wird damit Kunst und künstlerische Forschung als zentral treibende Kraft von Innovation begriffen.

Gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Forschung und den vielseitigen Positionen, Quellen und Ressourcen der Angewandten bieten wir Raum und Zeit für Gedankenexperimente, Austausch, Vernetzung und die Möglichkeit von neuen Perspektiven inspiriert zu werden.

Im Rahmen von spezifischen Veranstaltungsformaten diskutieren wir Disziplinen übergreifend und über gesellschaftlich relevante Themen mit dem Ziel Ideen, Konzepte und Modelle entstehen zu lassen.

Das AIL beherbergt außerdem das Venedig Biennale Archiv Austria mit Recherche-Terminal und Handbibliothek. Das Biennale Archiv steht mit umfangreichem digitalen Dokumentations- und Fotomaterial zur künstlerischen und wissenschaftlichen Forschung zur Verfügung. Zur Nutzung des  Venedig Biennale Archivs Austria wird um Voranmeldung gebeten.

Das Angewandte Innovation Laboratory (AIL) ist eine Initiative der Universität für angewandte Kunst Wien, gegründet im Herbst 2014.

Das erste Mal in Österreich wird damit Kunst und künstlerische Forschung als zentral treibende Kraft von Innovation begriffen.

Gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Forschung und den vielseitigen Positionen, Quellen und Ressourcen der

ANGEWANDTE INNOVATION LABORATORY
Franz-Josefs-Kai 3
1010 Wien, Österreich

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do, Fr 12:00 bis 17:00 Uhr
Mi 12:00 bis 20:00 Uhr
(außer an Feiertagen)

Auf der Karte anzeigen

Facebook Twitter Instagram Vimeo

Upcoming

Archive

+Show More

Contact

Address
Franz Josefs Kai 3
1010 Wien
+43 1 711 33 2007
Facebook // Instagram // Vimeo

Project Coordination
Mag. Alexandra Graupner
alexandra.graupner@ailab.at

Assistance Project Coordination
Mag. Eva Weber
eva.weber@ailab.at

Dipl. Nico Wind
nico.wind@ailab.at

Head
Dr. Gerald Bast, Rector

Executive Board
Mag. Jürgen Gschiel MAS, Assistant to the Rector
Dr. Alexander Damianisch MAS, Head of Support Art and Research

Adresse
Franz Josefs Kai 3
1010 Wien
+43 1 711 33 2007
Facebook // Instagram // Vimeo

Projektkoordination
Mag. Alexandra Graupner
alexandra.graupner@ailab.at

Projektassistenz
Mag. Eva Weber
eva.weber@ailab.at

Dipl. Nico Wind
nico.wind@ailab.at

Leitung
Dr. Gerald Bast, Rektor

Executive Board
Mag. Jürgen Gschiel MAS, Assistent des Rektors
Dr. Alexander Damianisch MAS, Leitung Support Kunst und Forschung

FAQ

Please find below the answers to a selection of our most commonly asked questions and contact us if you have any further questions:

What does AIL stand for?

AIL stands for Angewandte Innovation Laboratory

The AIL is understood as a representation space for artistic research and a space for networking, primarily as an ongoing process or a “work in progress ” project.

The Angewandte Innovation Lab is an experimental field,supporting the implementation and presentation of multidisciplinary projects and resources, offering a platform for these topics.
We want to make new point of views or positions visible, with the desire to support and set innovative processes in motion.

Angewandte – because we are part of the University of Applied Arts

Innovation – because we are dedicated to the generation of knowledge and the AIL project was started with the conviction that art informs innovation.

Laboratory – because at the AIL, the focus lies on exchange and artistic research.

Why is there an AIL?

The starting point for the AIL project, was the strong desire for a neutral space dedicated to multidisciplinary projects. This was with the aim of facilitating communication between different expertise on ‘equal ground’ and to expose the manifold connections of Innovation and Art.

What does the AIL offer?

The AIL, through its variety of events, offers a space that inspires and provides new input. Furthermore, guests can use the variety of working spaces to work independently on individual projects. The AIL also provides coffee, drinks and free WIFI. The AIL lounge can furthermore be used for meetings, study groups or for simply for taking a break. In this sense, the AIL offers opportunities for a more personal approach to the University of Applied Arts, to come into contact with the Artistic research program and to become a part of our network.

Additionally: Projects can be submitted and realised in the AIL.

Who “runs” the AIL?

The AIL is part of the University of Applied Arts Vienna and is run by the university. The organisation team include: Alexandra Graupner (Project Coordination), Eva Weber (Project Assistance) und Nico Wind (Project Assistance). They are responsible for the implementation of submitted projects. Furthermore, there is an executive board which determines the composition of the program. The executive board consists of: Gerald Bast (Vice Chancellor of the University of Applied Arts), Jürgen Gschiel (assistant to the vice-president) und Alexander Damianisch (Director, Support for Art & Research).

What does the University have to do with the AIL?

With the establishment of the AIL in October 2014, The University of Applied Arts launched an ambitious project, with the goal to enable exchange amongst different disciplines such as Art, Design, Economics, Science and Technology in one physical location. The AIL is therefore part of and also an extension of the University of Applied Arts.

The AIL should firstly offer an encompassing insight into the Applied Arts and what this represents – artistic research and its results, the variety of disciplines and interest in interdisciplinary work and innovative processes. Secondly, the AIL inspires and brings people from scientific and artistic backgrounds together. The AIL acts as a gateway for different disciplines and fields of interest. In addition to its running program, the AIL also offers an ever changing lounge and individualised working spaces, which are available to everyone.

What we do not pursue: to be a pure exhibition space or an art gallery

Who can I contact at the AIL?

During our office hours, you can find us in the AIL: Mon,Tue,Thur, Fri: 12pm – 5pm; Wed 12pm – 8pm

The organisational team includes:
Alexandra Graupner (Project Coordination),
Eva Weber (Project Assistance)
Nico Wind (Project Assistance).

For project specific questions, please arrange an appointment per
email: info@ailab.at or call on 01 711 33 2007.

Who can use the AIL?

The AIL is available for a broad spectrum of activities and events including: exhibitions, workshops, conferences, AIL-talks, presentations and for new types of event formats. The AIL lounge is open for all guests, as is our communal lunch, held every Wednesday. All activities in the AIL are free of charge and open to everyone!

What is the AIL Lounge?

The AIL offers individual workspaces and lounge seating options for the use of our guests. Pending on the current exhibition, on installation and dismantling times, the setting and size of the lounge varies. The lounge is available for individuals or groups and can be used for meetings or for co-working.

The Lounge is actively used in different formats to promote exchange amongst visitors. This includes our weekly lunch held on Wednesdays (‘Kochmittwoch’) and our Monday Kick-off sessions, held throughout the summer – more lounge sessions are currently being planned.

Coffee at the AIL?

Our drinks are basically free or ‘pay as you wish’ and are available self-service at the bar. In addition to coffee, a small assortment of juices, lemonades and water are included. Our bar also provides regular fresh fruit and light snacks.

What is the AIL Kochmittwoch?

Every Wednesday (except public holidays) at 12pm, the AIL offers a community Lunch.
Freshly prepared, the lunch is shared amongst visitors until the food runs out! Each lunch is ‘pay as you wish’. Everyone is welcome to come along, order from our small menu or to even bring something with them! If you would like to participate or help with the cooking, contact: info@ailab.at As part of the AIL Lounge Sessions, the lunch offers the opportunity for coming together, to meet and exchange.

Which types of project are implemented in the AIL?

The AIL program includes a variety of projects. There are no specific rules regarding a set of criteria for implementing projects. However, a common thread amongst all previously implemented projects, can be described as: social relevancy, interdisciplinarity, art as a driving force of innovation, artistic research, expertise across projects and new event formats.

How can I implement a projects on-site? / How can I submit a project?

If you are interested in submitting a project, project submissions can be sent to info@ailab.at.

If the concept is approved by the executive board, (see ‘What is the AIL executive Board?’), then project will be implemented with support from the AIL team. The extent and intensity of staffing and financial assistance varies with each project and is part of the basic requirements of the project being submitted.

When submitting a project, a concept (incl. Financial data), which explains the content orientation of the project should be included. For a positive decision, it is important to also explain why the AIL is the right place for the project. This concept will then be discussed by the AIL Executive Board. If the green light is given for the project submission, the AIL premises are provided free of charge. Together with the AIL organizers, all conditions will further be clarified with respect to financing, resources and personnel support.

What is the AIL Executive Board?

The executive board are:
Gerald Bast (Vice Chancellor of the University of Applied Arts),
Jürgen Gschiel (assistant to the vice-president) und
Alexander Damianisch (Director, Support for Art & Research).

They are responsible for curating the AIL content, providing input on proposed projects and for deciding which projects are implemented and shown at the AIL.

What services does the AIL offer, if I want to implement a project at the AIL?

The services vary in scope and depend heavily on the type of cooperation (for example, in terms of financial support). However, if the Executive Board approves a project in the program, the AIL premises and the infrastructure of the AIL are available for use free of charge.

For corporate and private initiatives: Our rooms are not available for rent – the project content decides whether an event takes place in the AIL or not.

Does the AIL exhibit work from Students?

Students are of course welcome at any time to the AIL and to the lounge! For the exhibition of Diploma work and other works, rooms are available to book through the University (for example the Heiligenkreuzerhof, Lichthöfe). For more information, please contact Mrs Shirly Thurner: shirly.thurner@uni-ak.ac.at, Tel.: 71133-2022. The AIL focusses on supporting the Alumni of the University.

Who finances the AIL?

As part of the University for Applied Arts, the AIL is mainly funded by the University.

Who are our Cooperation Partners?

Cooperation partners of the AIL include: Imba (Institute of Molecular Biotechnology of the Austrian Academy of Sciences), CeMM (Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences), bmwfw (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), Ars Electronica, ÖAW (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Our cooperation partners provide us with new input and inspiration, enable expertise exchange and thereby enhance the reciprocal enrichment and shaping of our growing network.

What is the Biennale Archive and how can I use it?

The Venedig Biennale Archive Austria (Biennale Archiv) is a largely digital archive which documents the Austrian contributions to the Biennial and the history of the Austrian pavilion. The AIL hosts a research terminal which offers users access to the digital documentation and photographic material and a reference library with secondary literature and catalogues about the Venice Biennial. If you would like to research within the archive, please use the contact form at the website to make an appointment. You can find further information at the website biennale-archiv.at

What is the Initiative Franz Josefs Kai 3?

The Initiative Franz Josefs Kai 3 is organised by Franziska Hausmaninger and hosts three events per year at the AIL. Anyone interested in implementing an exhibition during these specific timeslots, which are separate from the AIL thematic orientation, can find all relevant information at franzjosefskai3.com

What does the AIL have to do with the Diagnostic Center Urania (Röntgeninstitut)? The History of the Space.

The location at Franz-Josef-Kai 3 has a varied history behind it. The ceiling in the first room, comes from its original use as a showroom for the famous tile manufacturers ‘the Brothers Schwardon’. From the 1940’s until the 1990’s, the Diagnostic Center Urania, now located at Laurenzberggasse 2, resided here. After the space was renovated by Propeller Z in 2010, the BAWAG Contemporary collection moved in and remained here until 2013.

Please find below the answers to a selection of our most commonly asked questions and contact us if you have any further questions:

Wofür steht AIL?

AIL steht für Angewandte Innovation Lababoratory.

Das AIL versteht sich als Repräsentationsraum für künstlerische Forschungsarbeit und Raum zur Vernetzung, nicht zuletzt aber vor allem als Prozess und als „Work in Progress“-Vorhaben. Das Angewandte Innovation Lab ist ein Experimentierfeld, weil es die Realisierung und Präsentation von disziplinenübergreifenden Projekten unterstützt und diesen Themen eine Plattform bietet. Wir wollen neue Positionen sichtbar machen mit dem Wunsch innovative Prozesse in Gang zu setzten und unterstützen.

Angewandte – weil wir Teil der Universität für angewandte Kunst sind.

Innovation – weil wir uns der Wissensgenerierung widmen und das Projekt AIL aus der Überzeugung hervorgegangen ist, dass Kunst Innovation ermöglicht.

Laboratory – weil bei uns die Arbeit am Austausch und künstlerische Forschung im Fokus stehen.

Warum gibt es das AIL?

Ausgangspunkt für die Arbeit an dem Vorhaben AIL war der starke Wunsch nach einem neutralen Raum, der sich disziplinenübergreifenden Projekten widmet und der die Kommunikation unterschiedlicher Expertisen auf unvoreingenommenem Boden ermöglicht, um die vielfältigen Verbindungen von Innovation und Kunst offenzulegen.

Was bietet das AIL?

Das AIL bietet einen Raum der durch seine Vielzahl an Veranstaltungen inspiriert und neuen Input bietet. Darüber hinaus können Gäste verschiedene Arbeitsplätze nutzen und selbständig an eigenen Projekten arbeiten – hierzu bieten wir u.a. auch Kaffee, Getränke und WiFi an. Die AIL Lounge kann außerdem für Treffen, Meetings, Lerngruppen oder schlichtweg Pausen genutzt werden. In diesem Sinn bietet das AIL die Möglichkeit auf „persönlicherer“ Ebenen mit der Angewandten, dem künstlerischen Forschungsprogramm in Kontakt zu treten und Teil unseres Netzwerks zu werden.

Außerdem: im AIL können Projekte eingereicht und dann verwirklicht werden

Wer „betreibt“ das AIL?

Das AIL ist Teil der Universität für angewandte Kunst Wien und wird von dieser betrieben.
Das organisatorische Team besteht aus Alexandra Graupner (Projektkoordination), Eva Weber (Projektassistenz) und Nico Wind (Projektassistenz) – sie sind für die Umsetzung von eingereichten Projekten mitverantwortlich. Des Weiteren gibt es ein Executive Board, welches die Zusammensetzung des Programms bestimmt. Das Executive Board besteht aus Gerald Bast (Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien), Jürgen Gschiel (Assistent des Rektors) und Alexander Damianisch (Leiter Support Kunst und Forschung).

Was hat die Angewandte mit dem AIL zu tun?

Die Universität für angewandte Kunst Wien hat mit der Gründung des AIL im Oktober 2014 ein ambitioniertes Vorhaben gestartet, mit dem Ziel den Austausch von verschiedenen Disziplinen, wie Kunst, Design, Wirtschaft, den Wissenschaften und Technologien an einem physischen Ort zu ermöglichen. Das AIL ist demnach Bestandteil und Erweiterung der Universität für angewandte Kunst.

Das AIL soll zum einen einen umgreifenden Einblick in die Angewandte und was diese ausmacht – künstlerische Forschung und deren Ergebnisse, Vielzahl an Disziplinen und das Interesse an fachübergreifender Arbeit und innovativen Prozessen – ermöglichen. Zum anderen inspiriert das AIL und führt Menschen von wissenschaftlichem bis künstlerischem Background zusammen. Das AIL ist Schnittstelle für verschiedene Disziplinen und Interessengebiet. Das AIL bietet neben seinem laufenden Programm deshalb auch in immer wieder wechselnder Form eine Lounge zum Verweilen und vereinzelte Arbeitsplätze, die für jede_n nutzbar sind.

Was wir nicht verfolgen: Ein reiner Ausstellungsraum oder eine Kunstgalerie zu sein.

Wer sind meine Ansprechpartnerinnen im AIL?

Während unserer Öffnungszeiten (Mo,Di,Do,Fr: 12 – 17h; Mi 12 – 20h) könnt ihr uns im AIL Office antreffen:
Das organisatorische Team besteht aus Alexandra Graupner (Projektkoordination), Eva Weber (Projektassistenz) und Nico Wind (Projektassistenz). Bei Projektanfragen bitten wir um vorherige Terminanvereinbarung per Mail info@ailab.at oder telefonisch 01 711 33 2007.

Wer kann das AIL nutzen?

Das AIL ist für ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Veranstaltungen nutzbar unter anderem für Ausstellungen, Workshops, Konferenzen, AIL-Talks, Vorträge und natürlich auch für ganz neue Veranstaltungsformate.
Die AIL Lounge steht allen Gästen des AIL offen, genauso wie unser gemeinsames Mittagessen beim Kochmittwoch. Grundlegend gilt auf unserem AIL-Planeten: alle Veranstaltungen sind kostenfrei und dabei sein darf jede_r.

Was ist die AIL Lounge?

Im AIL stehen grundsätzlich vereinzelte Arbeits- und Loungeplätze für unsere Gäste zur Verfügung. Je nach aktueller Ausstellung, Umbau oder Abbauzeit, variiert das Setting und die Größe der Lounge. Die Lounge ist individuell nutzbar, es können Meetings abgehalten oder sie kann zum Co-Working genutzt werden. Die Lounge wird in unterschiedlichen Formaten immer wieder aktiv bespielt, um den Austausch der Besucher_innen zu fördern. Hierzu gehört unter anderem der wöchentliche Kochmittwoch oder im Sommer der Monday Kickoff – weitere Lounge Sessions sind bereits in Planung

Kaffee im AIL?

Unsere Getränke sind grundsätzlich frei bzw. „Pay as you wish“, es gilt Selbstbedienung an der Bar. Neben Kaffee gibt es auch eine kleine Auswahl an Säften, Limonade und Wasser, darüber hinaus bietet unsere Bar regelmäßig frisches Obst und kleine Knabbereien.

Was ist der AIL Kochmittwoch?

Jeden Mittwoch (außer Feiertag) wird im AIL ab 12:00 Uhr in unterhaltsamer Gesellschaft Mittag gegessen: frisch zubereitet, teilen wir so lange der Vorrat reicht. Es gilt „pay as you wish“. Jede_r ist herzlich eingeladen, sich bei unseren kleinen Menüs zu bedienen oder selbst etwas mitzubringen. Wer auch einmal mit oder für uns kochen möchte: bitte Mail an info@ailab.at

Als Teil der AIL Lounge Sessions bieten wir somit die Gelegenheit zusammen zukommen, sich kennen zu lernen und auszutauschen.

Welche Art von Projekten werden im AIL umgesetzt?

Das Programm des AIL umfasst eine Vielfalt an Projekten, sodass kein konkreter Regelkatalog bezüglich umgesetzter Projekte besteht. Als gemeinsamer Nenner aller bisher umgesetzter Projekte lässt sich jedoch nennen: gesellschaftliche Relevanz, Interdisziplinarität, Kunst als treibende Kraft der Innovation, künstlerische Forschung, expertisenübergreifende Vorhaben und neue Veranstaltungsformate.

Wie kann ich Projekte vor Ort umsetzen? / Wie kann ich ein Projekt einreichen?

Wer im AIL Projekte umsetzen möchte, kann diese einreichen (info@ailab.at), wird das Konzept vom Executive Board (siehe unter „Was ist das AIL Executive Board“) genehmigt, wird das Projekt im AIL mit unserer Unterstützung umgesetzt. Ausmaß und Intensität der personellen wie finanziellen Unterstützung variiert mit den Grundvoraussetzung der eingereichten Projekte.

Als Einreichung benötigen wir ein Konzept (inkl. Finanzierungsangaben), welches die inhaltliche Ausrichtung des Vorhabens erläutert. Wichtig für eine positive Entscheidung ist auch zu erklären warum das AIL dafür der richtige Ort ist. Dieses Konzept wird dann im AIL Executive Board diskutiert und über die Umsetzung entschieden. Gibt es grünes Licht, werden die Räumlichkeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem AIL Organisationsteam werden alle Rahmenbedingungen bezüglich Finanzierung, Ressourcen und personelle Unterstützung geklärt.

Wir freuen uns über Einreichungen jeglicher Couleur und die Zusammenarbeit mit Euch!

Was ist das AIL Executive Board?

Das Executive Board besteht aus Gerald Bast (Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien), Jürgen Gschiel (Assistent des Rektors) und Alexander Damianisch (Leiter von Support Kunst und Forschung). Sie kuratieren das AIL inhaltlich, geben Input zu geplanten Projekten und entscheiden, welche Projekte im AIL umgesetzt und gezeigt werden.

Welche Leistungen bietet das AIL, wenn ich Projekte im AIL umsetzen möchte?

Die Leistungen sind ganz unterschiedlich in ihrem Umfang und hängen sehr stark von der Art der Kooperation ab (v.a. Was die finanzielle Unterstützung anbelangt). Grundlegend gilt aber folgendes: wenn das Executive Board ein Projekt ins Programm aufnimmt, können die AIL Räume und die Infrastruktur des AIL kostenfrei genutzt werden.

Hier ein Hinweis für Firmen und private Initiativen: Unsere Räume werden nicht vermietet – der Inhalt entscheidet, ob etwas im AIL stattfindet oder nicht.

Stellt das AIL Arbeiten von Studierenden aus?

Studierende sind im AIL und in der Lounge selbstverständlich jederzeit willkommen! Für das Ausstellen von Diplomen und dergleichen sind allerdings andere Räumlichkeiten der Angewandten vorgesehen (Heiligenkreuzerhof, Lichthöfe etc. – Informationen dazu gibt es bei Fr. Shirly Thurner: shirly.thurner@uni-ak.ac.at, Tel.: 71133-2022). Das AIL fokussiert sich auf den Support der Alumni.

Wie finanziert sich das AIL?

Als Teil der Universität für angewandte Kunst wird das AIL primär von dieser finanziert.

Wer sind unsere Kooperationspartner?

Kooperationspartner des AIL sind Imba (Institute of Molecular Biotechnololy oft he Austrian Academy of Sciences), CeMM (Research Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences), bmwfw (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), Ars Electronica, ÖAW (Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Unsere Kooperationspartner versorgen uns mit neuen Input und Inspiration, ermöglichen Expertisenaustausch und damit eine wechselseitige Bereicherung und Formung eines Netzwerkes.

Was ist das Biennale Archiv und wie kann ich es nutzen?

Das Venedig Biennale Archiv Austria (Biennale Archiv) ist ein größtenteils digitales Archiv, das die österreichischen Beiträge zur Biennale und die Geschichte des österreichischen Pavillons dokumentiert. Im AIL können NutzerInnen über ein Recherche-Terminal Einsicht in das digitale Dokumentations- und Fotomaterial und die Handbibliothek mit Sekundärliteratur und Katalogen zur Venedig Biennale nehmen. Wenn Sie im Biennale Archiv recherchieren möchten, nutzen Sie bitte das Kontaktformular auf der Website um einen Termin zu vereinbaren. Weitere Informationen finden sich auf der Website biennale-archiv.at.

Was ist die Initiative Franz Josefs Kai 3?

Die Initiative FRANZ JOSEFS KAI 3 wird von Franziska Hausmaninger betreut und bespielt drei Mal im Jahr die Räume des AIL. Wer Interesse hat, in diesen speziellen Timeslots mit einer vom AIL losgelösten inhaltlichen Ausrichtung, eine Ausstellungen umzusetzen, findet alle Infos auf franzjosefskai3.com

Was hat das AIL mit dem Diagnose Zentrum Urania (Röntgeninstitut) zu tun? Die Geschichte des Raumes

Die Räumlichkeiten des Franz-Josef-Kai 3 haben eine abwechslungsreiche Geschichte hinter sich. Die Decke im ersten Raum rührt von ihrer ursprünglichen Nutzung als Schauraum der Fliesenmanufaktur der Gebrüder Schwadron. Ab der 40er Jahren bis in die 90er saß das DZU Röntgenistitut im Franz-Josefs-Kai 3, welches sich heute in der Laurenzberggasse 2 befindet. Mit dem Umbau der Räume durch Propeller Z im Jahr 2010, zog dann die Sammlung der BAWAG Contemporary ein, welche die Räume bis 2013 bespielte.